Projekt Nr.16

Mitteleuropäisches Theaterkarussell 2008  Teatr Korez Katowice
4. – 22. November 2008
Theater Brett – 1060 Wien, Münzwardeingasse 2
Vorbestellungen: 06767345566 oder 015870663
So      16.11.          Teatr Korez (Katowitz)
Cholonek PL
Cholonek, mittlerweile eine Kultaufführung der polnischen Theaterszene,
die Adaptation einer Erzählung des deutschen Autors Janosch.
Die Vorstellung  sagt vieles über die Menschen in Schlesien und über das Leben  im deutsch – polnischen Grenzgebiet aus, inmitten unterschiedlicher Kulturen. So unterschiedlich, dass es öfters als feindlich zu bezeichnen
ist. Die Helden leben wie Tiere, die sich an die Umstände anzupassen versuchen, die ihr Schicksal sind. Sie kämpfen ums Leben mit einziger Waffe, die ihnen bleibt: mit Humor, der ihnen hilft zu überleben, sich an
jede Situation anzupassen. Sie bezahlen ihr Leben mit einem
schrecklichen Preis: ihre Heimat oder „ojczyzna“ geht ihnen verloren.
Erst nach Jahren fangen sie an zu verstehen, dass sie Menschen von nirgendwo sind, Menschen aus einer Welt, die nicht existent ist und
vielleicht aus einer Welt, die nie existieren sollte. Es ist eine Vorstellung
über Schlesier, nicht über Polen , nicht über Deutsche. Über Menschen,
die oft erschreckend idiotisch, listig und ohne Werte wirken.
In Kattowitz hat ein theatralisches Wunder statt gefunden.
So muss man die Vorstellung des „Cholonek“ im Theater KOREZ bezeichnen.
Ja, es ist eine Erscheinung. Ich finde kein anders Wort dafür.
Kazimierz Kutz

Gazeta Wyborcza


cholonek4008

Miroslaw Neinert Direktor

TEATR KOREZ  KATTOWITZ – OBERSCHLESIEN

JANOSCH
CHOLONEK
ODER
DER LIEBE GOTT AUS LEHM

Gastspiel in Wien – 16.11.2008
Kritiken
In Kattowitz hat ein theatralisches Wunder statt gefunden. So muss man die Vorstellung des „Cholonek“ im Theater KOREZ bezeichnen. Ja, es ist eine Erscheinung. Ich finde kein anders Wort dafür.
Kazimierz Kutz
Gazeta Wyborcza

Außergewöhnliche Vorstellung! So was wird in keinem anderen Teil Polen präsentiert: gespielt in oberschlesischen Dialekt – authentisch und glaubwürdig.
Aleksandra Czapla
Rzeczposapolita – Republik

Ja, es ist ein unglaublich dramatisches Stück. Es wächst aus  erschreckenden und traumatisierten Kindheit- Erfahrungen des Autors.
Krzysztof Krawat
Gazeta Slaska – Schlesische Zeitschrift

„Cholonek“ des KOREZ Theater schildert eine Galerie von unterschiedlichen und stark gezeichneten Gestalten. Die ausge-zeichnete schauspielerische Darstellung verursacht einen Ein-druck, das wir hier mit authentischen und glaubwürdigen Perso-nen zu tut haben.
Henryka Wach-Malicka
Dziennik Zachodni – West Tageszeitung

Nach dem ich im KOREZ die  „Cholonek“ Inszenierung gesehen habe, konnte ich ruhig aufatmen: die Gestalter schafften diese ge-niale Literatur in ein tolles Theater und nicht in ein billiges Kabarett, umzuwandeln.
Michal Smolorz
Gazeta Wyborcza

„Cholonek“ im KOREZ hat einen leeren Platz ausgefühlt, an dem es Stücke über Schlesien und über Schlesier fehlen. Große Lei-stung!
Anna Dab
Gazeta Wyborcza

Janosch besuchte gestern Oberschlesien. Die Schauspieler waren den ganzen Tag aufgeregt. Was wird er dazu sagen! Wie wird er reagieren? Alle waren sehr nervös. Es war nicht nötig. Janosch lachte, amüsierte sich köstlich und war sehr zufrieden. Am Ende der Vorstellung, sichtlich stark bewegt. Er bedankte sich bei Schauspielern – „Es war wunderbar“.
Zeitschrift „Schlesien“ (Slask)

KOREZ hat bewiesen, dass man über Schlesien und über Schle-sier eine hinreißende Vorstellung gestalten kann. Man darf zweifeln mit schlesischen Filmen von Kazimierz Kutz vergleichen darf.
Publikums Briefe

Danke für die Authentizität, für die Freude, Heiterkeit, Traurigkeit, für die Ängste. Für die wahrhafte von Wahrheiten. Ich habe nicht nur mich selbst gefunden, aber auch alle Schlesier mit ihrer Lächerlichkeiten, Schwächen, Grausamkeiten in der ganzen Geschichte.
Publikum Briefe

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