Projekt Nr.9/2017

11. Internationales Adventfest am Kahlenberg

Sonntag 3. Dez. 2017, Heillige Messe 16 Uhr, Konzert 16.30 Uhr, Kirche zum hl. Josef am Kahlenberg

 
 
Ausführende:
Joanna Kucharko, Orgel
Zofia Kucharko, Violine
Kinderchor – MAŁE  GAUDETE
GAUDETE – Chor der polnischen Gemeinde in Wien
Michal Kucharko, Leitung 
 
Ewelina Jurga

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm: Werke von Claudio Monteverdi, Georg Friedrich Heandel, Johannes Brahms, Max Reger, John Rutter u.a. Advent und Weihnachtslieder

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien, St. Josefskirche, Der Neue Kahlenberg. Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tina Žerdin

 

Der Chor GAUDETE der polnischen Gemeinde in Wien existiert seit dem Jahre 1981 und ist der einzige polnische Chor in Österreich. Sein Dirigent und künstlerischer Leiter ist Mag. Michał Kucharko. Das Repertoire beinhaltet Sakralwerke polnischer und internationaler Komponisten, Weihnachtslieder und patriotisch-nationale Lieder, a cappella und vokal-instrumental. Michał Kucharko, setzt mit viel Erfolg und Energie die guten Traditionen des Chores fort und sorgt gleichzeitig für ein hohes künstlerisches Niveau. Der Chor konzertiert sowohl für das polnische als auch für das österreichische Publikum. Er tritt sowohl in Österreich als auch im Ausland auf und erfüllt eine wesentliche Rolle als Botschafter unserer Länder – unserer Kultur und Tradition.

Ewelina Jurga ist eine Nachwuchssängerin aus Poznań (Polen) und lebt derzeit in Wien. Ihr Talent zeigte sich bereits in jungen Jahren, 2001 schloss sie die Posener Musik-Grundschule im Fach Klavier mit dem Prädikat „Primus“ ab. Sie gewann bereits während dieser Zeit einige Preise und erhielt zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland, unter anderem in Brunn und Paris. Weiters gewann sie einen Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Miłosz Magin“ 2003 in Paris für den besten polnischen Teilnehmer. Ihre Teilnahme am Wettbewerb „Wir singen gern“ brachte ihr 2001 den ersten Platz ein und animierte sie im Jahre 2002 ein Gesangsstudium aufzunehmen.
Schon als 10-Jährige konnte sie 1999 in der Rolle der Galina (Kind) in der gleichnamigen Oper von
Marcel Landowski (polnische Erstaufführung) am Teatr Wielki Poznań ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen. 2007 wurde sie in die Gesangsklasse von Prof. Katarzyna Rymarczyk (Poznań) aufgenommen und belegte 3 Jahre später den 3. Platz beim Internationalen Gesangswettbewerb „Iuventus Canti” in Vráble in der Slowakei. Überdies absolvierte sie erfolgreich zahlreiche
Meisterkurse u.a. bei Helena Łazarska, Matjaž Robavs, Anita Garanča oder Eva Blahova und gab
Konzerte im Rahmen der Salzburger Festspiele („Young Talents“ Salzburg 2010) und in Wien (Projekt „Belle nuit d’amour“ 2014). Sie hat ihr Opernrepertoire kontinuierlich erweitert und war in universitären Produktionen, unter anderem als ADINA in Donizettis „L’elisir d’amore“ (2011),
GALATEA in Händels „Acis und Galatea“ (2013) sowie als BARBARINA in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ (2013) im Teatr Wielki in Poznań sowie beim Opernfestival in Bydgoszcz zu erleben. 2013 schloss sie ihr Gesangsstudium in der Klasse von Prof. Dr. Wojciech Maciejowski mit Auszeichnung ab.
Im folgenden Jahr war Ewelina Jurga als GRETEL in Humperdincks „Hänsel und Gretel“ (NOE
Viertelfestival), als DESPINA in Mozarts „Così fan tutte“ und als SACERDOTESSA in Verdis
„Aida” (Bad Hersfelder Festspiele in der Stiftsruine) zu hören. Nächste Engagements führten die junge Sopranistin wieder nach Wien wie zum Beispiel als Gretel im Rahmen des Festivals „Wir sind Wien” und nach Bad Hersfeld, wo sie als BRONISLAWA im „Bettelstudent” von K. Millöcker debütierte. Im Juni 2016/2017 spielt sie erneut die GRETEL in der Burgarena Reinsberg (Oper-rund-um Projekt). Im November 2016 war Ewelina Jurga als pakistanische Krankenschwester SANJIVANI in „Hybris” von Simon Vosecek und „Nemesis” von Hannes Löschel in der KAMMEROPER WIEN zu erleben. Diese beiden Erstaufführungen waren Teile des Projekts „Hospital” des SireneOperntheaters, librettiert von Kristine Tornquist unter der musikalischen Leitung von Jury Everhartz und Francois-
Pierre Descamps. Die Rolle der Sanjivani bescherte ihr sowohl vom Publikum als auch von Kritikern großes Lob. Demnächst ist Ewelina Jurga als KÖNIGIN DER NACHT und PAPAGENA in dem Projekt ZAUBERFLÖTE – RETTET PAMINA! im Rahmen des Festivals „Wir sind Wien 2017“ engagiert. Diese Vorstellung wurde November 2017 im WIENER KONZERTHAUS erfolgreich aufgeführt.
Ihre Studien setzt sie in Wien bei Prof. Helena Łazarska und Sandra Trattnigg fort.
KRITIKEN
Aurelia Gruber (European Cultural News, 17.06.2015): „Gretel (Ewelina Jurga), unglaublich einfühlsam in ihrer Spielweise und mit einem wunderbar klaren und doch kräftigen Sopran ausgestattet, erlebt mit ihrem Bruder all das, was Humperdincks Schwester, Adelheid Wette, ins Textbuch schrieb. Sie zankt sich mit ihm zu Hause, fürchtet sich im Wald fast zu Tode und rettet ihn durch List vor dem Backofen.”
Michael Tanzler (Online Merker, 12.06.2016): „…die Gretel der aus Poznan stammenden Ewelina Jurga die wirklich alles für die Partie mitbrachte: eine schön timbrierte in der Höhe aufblühende Stimme, nette Ausstrahlung und Liebreiz in der Darstellung! Brava!”
Udo Pacolt (Online Merker, 29.11.2016): „Zu einer Hauptrolle avancierte im zweiten Teil der Trilogie die polnische Sopranistin Ewelina Jurga als pakistanische Krankenschwester
Sanjivani. Sie bot als barmherzige Schwester und „Todesengel“ sowohl durch ihren Schmelz in der Stimme wie auch durch ihre Darstellung der Rolle eine exzellente Leistung.“
Dominik Troger (Oper in Wien, 29.11.2016) „Sanjivani teilt das Schicksal des Primars und kommt im dritten Teil nicht mehr vor. Im ersten Teil eine Nebenrolle, wird sie in „Nemesis” zu einer ganz wichtigen Handlungsträgerin. Jurga verlieh mit ihrem weichen lyrischen Sopran dieser pakistanischen Krankenschwester eine gefühlvolle Seele. In der vorletzten Szene, als sie den Tod Buddhas besang und im Hintergrund der Astralleib des Komapatienten sehr körperlich in die Lüfte entschwebte, gewann die Aufführung eine berührende Facette.“

Harfenistin Tina Žerdin absolvierte ihr Konzertfachstudium an der Universität f. Musik u. darst. Kunst in Wien mit ausgzeichnetem Erfolg. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Soloharfenstin der Nationaloper in Ljubljana. Zurzeit ist sie erste Harfenistin im Orchester Wiener Akademie, beim Wiener Kammerorchester, Haydn Philharmonie und dem Synchron Stage Orchestra sowie häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, Volksoper und in anderen Wiener Orchestern.

Als Solistin ist sie vor allem in ihrer Heimat Slowenien, aber auch in vielen anderen Staaten Europas und Asien tätig. Als Solistin mit Orchestern ist sie u.a. mit dem Sinfonieorchester des Slowenischen Rundfunks, Orchester der Slowenischer Philharmonie, Kammerorchester der Slowenischer Philharmonie, Mazedonischer Philharmonie, Wiener Kammerorchester, Staatsphilharmonie Oradea (Rumänien), Staatsphilharmonie Piteşti (Rumänien), Orchester der Nationaloper in Ulaanbaatar (Mongolei) aufgetreten.

Große Aufmerksamkeit schenkt sie der Interpretation und Darbietung zeitgenösischer, vor allem auch slowenischen Kompositionen für die Harfe. Es wurden mehrere Werke von zeitgenösischen slowenischen Komponisten von ihr uraufgeführt. Sie ist Authorin von mehreren Archivaufnahmen beim ORF und Slowenischen Nationalrundfunk. 2015 ist ihre erste Solo-CD mit slowenischer Musik für die Harfe beim Verlag der slowenischen Komponisten erschienen.

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…..Trudno mi wyobrazić sobie zbliżające się Święta Narodzenia Pańskiego i 1. Niedzielę Adwentu bez imprezy polonijnej Wiener-Krakauer Kultur-Gesellschaft. Tradycji stało się zadość. Tę, pełną zamyślenia i typowej zadumy Jedynkę Adwentową spędzaliśmy w ramach 11. Międzynarodowego Święta Adwentowego na Kahlenbergu, w kościele pw. Św. Józefa, dnia 3. grudnia 2017 o godzinie 16.00. 

I tym organizatorzy pokazali nam wysoką klasę artystyczną znanego ze swojej świetności Małego i Dużego Chóru Polonijnego w Austrii  +|GAUDETTE+

Koncert rozpoczął sie około godziny 16.30. Przybyło mnóstwo gości na koncert, a także poprzedzającą go Mszę Św.

Chwile spędzone w kościele, a szczególnie wzmacniające słowa Ks. Rektora O. Romana Krekory CR i następujący po nim Koncert Gaudette…. okazały się cudownymi, na bardzo wysokim poziomie artystycznym impromptu, świetnym wejściem, cichym jak Stajenka Betlejemska, głośnym jak dzisiejszy świat gadżetów…. do tegorocznego Adwentu. Okresu Wyciszenia wewnętrznego samego siebie.

Mam to szczęście przyglądać się Chórowi |GAUDETTE|  już od wielu dziesiątek lat lat.  Na ich przykładzie obserwuję zmiany pokoleniowe, robione inteligentnie i bez straty dla samej materii  zespołu.

Osobiście zachwycony byłem udziałem harfy koncertowej. Jakby, już kiedyś traciła wysokie loty… teraz atoli przywracają ją do łask na salach koncertowych.

Nie mogę, niestety, wymienić wszystkich z nazwiska, aliści wspaniali byli wszyscy. Bez wyjątku każdy na miarę swoich możliwości.

Należy w tym miejscu wymienić p. Ewelinę JURGĘ, bardzo dobrą sopranistkę, jedną z najlepszych pośród wspaniałych.

Bardzo duże wrażenie wywarła na mnie p. Tina Żerdin, przywołując z pamięci moją Matkę śp. Martę v. Witkowski v. Krzeski. Matka moja była, bowiem pierwszym sopranem i harfistką Chóru Episkopatu w Katedrze Gnieźnieńskiej, oczywiście w bardzo odległych latach.

Jak zawsze, pp. Joanna i Michał Kucharkowie zadziwiają wysokim lotem i niezmieniającym się polotem. Repertuar Chóru znamy prawie wszyscy, ale będziemy nadal do Was przychodzić i podziwiać.

Wszystko zaś spoczywało w niezwykle kompetentnych rękach, szczególnie w sprawach muzycznych i organizacyjnych p. Zofii Beklen, szefowej Wiener-Krakauer Kultur-Gesellschaft. Brawo!!!…..

Serdecznie i świątecznie pozdrawiam

Andrew BENIGER, pisarz i dziennikarz polonijny

Andrew BENIGER, pisarz i dziennikarz polonijny mieszkający w Wiedniu, b. oficer PMH, służył na pokładzie tss. Stefan Batory (m.in. jako oficer rozrywkowy w latach 1971/ 1977) oraz w europejskich i orientalnych liniach lotniczych i służbach operacyjnych wielu krajów. Autor książek z dziedziny marynistyki, m.in. autobiografii „Znaczy czerwony pająk” oraz „Tajemnicze porwanie Glenarvanów”. Autor wielu artykułów w mediach polonijnych, m.in. na temat strachu przed lataniem, co było przedmiotem jego wykładu w siedzibie ICAO (Organizacja Międzynarodowego Lotnictwa Cywilnego) w 2007 roku w Montrealu.

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