Projekt Nr.21/2015

Gastspiel – Theater „InVitro“ – Uraufführungsbühne aus Lublin/Polen
„Der BÖSE“ („Zły“), Theaterstück von Grzegorz Kondrasiuk und Dariusz Jeż

14. Nov. 2015, 20 Uhr, Theater Brett, 1060 Wien, Münzwardeingasse 2

Regie: Łukasz Witt-Michałowski
Darsteller: Przemysław Buksiński, Jarosław Tomica, Dariusz Jeż
Autoren: Dariusz Jeż, Grzegorz Kondrasiuk
Bühnenbild: Lech Mazurek

Auf Polnisch mit deutschen Untertiteln. Die deutsche Übersetzung von Eva Ipsmiller

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Organisation: Theater Brett und Wiener-Krakauer Kultur-Gesellschaft in Kooperation mit dem Polnischen Institut Wien

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7)

 

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Der Regisseur Łukasz Witt-Michałowski
ist Absolvent der Schauspielfakultät der Staatlichen Theaterhochschule in Krakau (1998) und der Theaterregiefakultät an der Hessischen Theaterakademie in Frankfurt am Main (2004). In Deutschland führte er Regie bei Inszenierungen von Mrożek, Villquist und Gombrowicz. 2005 folgten zwei bedeutende Aufführungen in Polen: „Tangen“ nach den Motiven von „Hunger“ von Knut Hamsun im Witkacy-Theater in Zakopane und „Wüste“ von Tankred Dorst im polnischen Theater in Breslau. Für das 2006 realisierte Spektakel „Steine in Hosentaschen“ erhielt er den Grand Prix des Publikums beim Festival Kontrapunkt in Stettin und den Engel des Publikums beim II. Frühlingstheaterfestival in Bielsko-Biała. 2009 erhielt er vom Justizminister für das Theaterprojekt „In der Zelle“ eine Auszeichnung für sein Engagement zu Gunsten der Strafanstaltsinsassen. Für seine Inszenierungen bei diversen Theaterfestivals in Polen wurde er mehrmals mit Hauptpreisen ausgezeichnet. Łukasz Witt-Michałowski ist Gründer und Leiter der Uraufführungsbühne „InVitro“ in Lublin.

Dariusz Jeż
debütierte noch während seiner Zeit als Zuchthaussträfling im Theater „In der Zelle“. Er spielte eine der Hauptrollen im Theaterstück „Solch ein letzter Vater“. Ihm wurde dafür zusammen mit seinen Schauspielkollegen und den Schöpfern dieser Inszenierung die Ehre des Hauptpreises beim XV. landesweiten Wettbewerb für die Bühnenumsetzung eines polnischen zeitgenössischen Theaterstücks zuteil. In „neTTheatre“ spielte er mit Erfolg unter der Regie von Joanna Lewicka in „Ich habe vor dir keine Angst mehr, Otello“ und „Beichte kleiner Tierchen“ in der Regie von Paweł Passini in „Ala hat den Traum“.

Die Bühne „InVitro“
ist das einzige Theater Polens, an der nur Uraufführungen gespielt werden. Entsprechend dem Begriff „in vitro“ (auf Latein „im Glas“) lautet die Devise des Theaters: Funktionieren außerhalb des Organismus des institutionellen Theaters, verstanden als „Arbeit mit lebenden Zellen, die vom mütterlichen Leib isoliert sind“. Die Uraufführungsbühne „InVitro“ mit Sitz im Kulturzentrum in Lublin wurde 2007 gegründet. „InVitro“ bietet eine kreative Plattform für die Zusammenarbeit begabter und interessanter Schauspieler der jungen Generation mit anerkannten und berühmten Regisseuren, Dramatikern und Autoren, die sich mit an bisher in Polen noch nicht inszenierten Texten auseinandersetzen wollen. Zur Freude des Publikums.

Depeche Mode, BED, Original Songtext
Ich wurde geboren mit dem falschen Sternzeichen
Im falschen Haus
Unter dem falschen Einfluss
Ich nahm den falschen Weg
Der in die falschen Richtungen führte
Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort
Mit dem falschen Sinn und dem falschen Zweck
Am falschen Tag der falschen Woche
Ich benutzte die falsche Methode mit der falschen Technik

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